Unfrei-Lieferungen · Garbit SHIP

Versandkosten?
Zahlt jemand anderes.

Third-Party Billing in Garbit SHIP Solution: Versandkosten direkt dem Empfänger oder einem Drittkonto belasten — vollautomatisch aus Sage 100, ohne manuellen Eingriff.

Third-Party Billing — Ablauf
Absender
Ihr Unternehmen
Empfänger
Ihr Kunde
Rechnung geht an
Nicht Sie — sondern
den Drittzahler
Drittzahler
Carrier-Konto
des Dritten
Zwei Modi
📦
Unfrei
Empfänger zahlt Versandkosten
🏢
Dritter
Externes Carrier-Konto wird belastet
01 — Zahlungsarten

Zwei Wege, eine Lösung.

Third-Party Billing in Garbit SHIP deckt beide klassischen Szenarien der unfreien Lieferung ab — konfigurierbar pro Carrier, pro Kunde oder vollautomatisch über das Regelwerk.

Unfrei-Versand

Zahlung durch Empfänger

Modus: Empfänger (Unfrei)

Der Empfänger der Sendung übernimmt die Versandkosten direkt beim Carrier. Sie versenden — der Carrier stellt die Rechnung an den Empfänger. Kein externes Konto erforderlich, keine zusätzliche Konfiguration.

  • Kein Carrier-Konto des Empfängers nötig
  • Versandkosten entlasten Ihre eigene Buchhaltung vollständig
  • Einfache Konfiguration: Modus setzen, fertig
  • Ideal für B2B-Kunden ohne eigene Carrier-Verträge
Typische Anwendungsfälle
Nachnahme-ähnliche Abwicklung Kunde will eigene Kosten tragen Konzernlieferungen intern
Drittzahler

Zahlung durch Dritten

Modus: Dritter (Third Party)

Ein externes Carrier-Konto eines Drittunternehmens — z. B. das UPS-Konto Ihres Kunden oder einer Konzernzentrale — wird mit den Versandkosten belastet. Kontonummer, Land und PLZ werden einmalig hinterlegt oder dynamisch aus Sage-Feldern geladen.

  • Kontonummer fest oder dynamisch per Sage-Platzhalter
  • Getrennte Abrechnung: Transport oder Zölle oder beides
  • Pro Carrier und Kanal individuell konfigurierbar
  • Automatisch via Regeln steuerbar
Typische Anwendungsfälle
Kunde liefert auf sein UPS-Konto Zentrale übernimmt Versandkosten Nur Zölle über Drittkonto
02 — Abrechnungsarten

Genau bestimmen, was belastet wird.

Beim Modus „Dritter" können Sie exakt festlegen, welche Kostenarten dem externen Konto belastet werden — Transport, Zölle oder beides. Ihre eigenen Konditionen bleiben davon unberührt.

A

Alles

Sowohl die Transportkosten als auch sämtliche Zölle und Einfuhrsteuern werden dem Drittkonto belastet. Die einfachste und häufigste Variante für Kunden, die alle Versandkosten selbst übernehmen.

Transportkosten Zölle & Steuern
T

Nur Transportkosten

Nur die reinen Versandkosten gehen auf das Drittkonto. Zölle und Einfuhrsteuern trägt weiterhin der Absender. Sinnvoll, wenn der Dritte ein Carrier-Rabattkonto stellt, aber keine Zollkosten übernimmt.

Transportkosten
Z

Nur Zoll & Steuern

Nur die Zölle und Einfuhrsteuern werden dem Drittkonto belastet. Die Transportkosten trägt der Absender. Typisch für internationale Konzernlieferungen, bei denen eine Landesgesellschaft die Einfuhrkosten zentral verwaltet.

Zölle & Steuern
03 — So funktioniert es

In vier Schritten eingerichtet.

Third-Party Billing ist direkt in die Carrier-Einstellungen von Garbit SHIP integriert — keine separate Software, kein zusätzlicher Workflow. Einmal konfiguriert, läuft alles automatisch.

1

Carrier auswählen

Im Adress-Mapping den gewünschten Carrier und Kanal wählen (z. B. UPS über Shipcloud oder direkte UPS-API). Der „Drittzahler"-Button erscheint automatisch, wenn der Carrier die Funktion unterstützt.

2

Modus & Konto hinterlegen

Modus auf „Empfänger" oder „Dritter" setzen. Bei „Dritter": Kontonummer, PLZ und Land eintragen — oder Sage-Platzhalter verwenden, damit die Daten dynamisch aus dem Beleg gelesen werden.

3

Sendung erstellen

Auftrag wie gewohnt in Sage 100 anlegen und Versand auslösen. Die hinterlegten Drittzahler-Daten werden beim Erstellen des Labels automatisch geladen und an die Carrier-API übergeben.

4

Carrier stellt Rechnung

Der Versanddienstleister stellt die Rechnung direkt dem hinterlegten Konto. Ihre eigenen Carrier-Konditionen bleiben vollständig unberührt — keine Vermischung der Abrechnungen.

04 — Carrier-Unterstützung

Welche Carrier unterstützt werden.

Third-Party Billing ist eine Carrier-seitige Funktion — nicht jeder Versanddienstleister stellt sie zur Verfügung. Garbit SHIP aktiviert die Option automatisch nur bei unterstützten Kombinationen.

Carrier Kanal / Verbindung Third-Party Billing
Vollständig unterstützt
garbit Direkte API Vollständig unterstützt
garbit Direkte API Vollständig unterstützt
garbit Direkte API Vollständig unterstützt
garbit Direkte API Abhängig vom Connector
garbit Direkte API Abhängig vom Connector
Nicht verfügbar
Nicht verfügbar

Der „Drittzahler"-Button in der Versandmaske erscheint nur, wenn der aktuell gewählte Carrier und Kanal die Funktion unterstützen. Bei einem Wechsel auf einen nicht unterstützten Carrier werden vorhandene Daten automatisch geleert.

05 — Dynamische Konten

Jeder Kunde,
sein eigenes Konto.

Kontonummer, PLZ und Land unterstützen Sage-Platzhalter — das bedeutet: Die Drittzahler-Daten werden beim Erstellen des Labels dynamisch aus dem Beleg gelesen. Ein Mapping für alle Kunden.

Feste Kontonummer

Für alle Sendungen über diesen Carrier gilt dasselbe externe Konto — z. B. das zentrale UPS-Konto einer Konzernzentrale, das immer die Versandkosten übernimmt.

Konfiguration im Mapping 1234567890 Ergebnis Immer dasselbe Konto wird belastet

Platzhalter aus Sage-Feldern

Die Kontonummer wird aus einem Sage-Benutzerfeld oder einem Belegfeld gelesen — so hat jeder Kunde sein eigenes Drittzahler-Konto, ohne separate Konfigurationen.

Konfiguration im Mapping {Benutzerfeld.UPS_Kontonummer} Sage-Feld im Kundenstamm UPS_Kontonummer = 9876543210

Belegnummer als Referenz

Auch Belegdaten wie die formatierte Belegnummer können als Kontonummer übergeben werden — für Carrier, die eigene Referenznummern als Billing-Account akzeptieren.

Beispiel-Platzhalter {BelegnummerFormatiert} Aufgelöster Wert LF-2026-004712

Land dynamisch setzen

Auch Land und PLZ des Drittzahler-Kontos können per Platzhalter befüllt werden — praktisch, wenn verschiedene Kundensegmente Konten in unterschiedlichen Ländern hinterlegt haben.

Platzhalter für Land {Benutzerfeld.UPS_Land} Aufgelöster ISO-Code US / GB / DE / CH
06 — Automatisierung

Per Regel vollautomatisch.

Third-Party Billing lässt sich über das Regelwerk von Garbit SHIP vollständig automatisieren — aktiviert bei bestimmten Kunden, Ländern oder Belegfeldern, ohne manuelle Eingabe.

Was sind Regeln?
Regeln sind die Wenn-Dann-Automatisierung von Garbit SHIP: Sie definieren Bedingungen (z. B. „Kunde hat UPS-Konto hinterlegt") und Aktionen (z. B. „Third-Party Billing setzen") — Garbit führt sie automatisch zum konfigurierten Zeitpunkt aus, ohne manuelle Eingriffe. Regelwerk & Automatisierung entdecken
1
Bedingung definieren
Legen Sie fest, wann Third-Party Billing automatisch aktiviert werden soll — z. B. wenn ein bestimmtes Sage-Benutzerfeld gefüllt ist oder die Lieferadresse in einem bestimmten Land liegt.
2
Aktion „SetzeThirdPartyBilling" wählen
Im Regelwerk steht die Aktion direkt zur Verfügung. Die drei Parameter Kontonummer, PLZ und Land können fest eingetragen oder als Platzhalter aus Sage-Feldern gelesen werden.
3
Automatisch bei jedem passenden Beleg
Sobald die Bedingung zutrifft, setzt die Regel die Drittzahler-Daten automatisch — beim Öffnen des Labels, beim Versand oder zu einem anderen konfigurierten Zeitpunkt.
4
Null manuelle Eingriffe
Ihre Versandmitarbeiter müssen nichts mehr manuell eingeben oder prüfen. Die richtigen Billing-Daten sind bei jedem Beleg bereits korrekt hinterlegt.
Regel — Beispiel
Beispiel 1: Festes Kundenkonto
Bedingung:
  Benutzerfeld "UPS_FremdKonto"
  ist nicht leer

Aktion:
  SetzeThirdPartyBilling(
    {Benutzerfeld.UPS_FremdKonto},
    {Benutzerfeld.UPS_FremdPLZ},
    "DE"
  )
Beispiel 2: Nur für CH-Lieferungen
Bedingung:
  Lieferland == "CH"
  UND Carrier == "UPS"

Aktion:
  SetzeThirdPartyBilling(
    "9876543210",
    "8001",
    "CH"
  )
07 — Alle Features

Alles was Sie brauchen.

Third-Party Billing in Garbit SHIP ist tief in den Versandprozess integriert — von der Konfiguration bis zur automatischen Übermittlung an die Carrier-API.

Zwei Billing-Modi

Empfänger (unfrei) oder Dritter — vollständig separate Konfigurationspfade, jeweils optimiert für den jeweiligen Anwendungsfall.

Sage-Platzhalter

Kontonummer, PLZ und Land können aus beliebigen Sage-Belegfeldern oder Benutzerfeldern dynamisch geladen werden.

Regel-Integration

Die Aktion „SetzeThirdPartyBilling" im Regelwerk ermöglicht vollautomatisches Setzen der Billing-Daten bei definierten Bedingungen.

3 Abrechnungsarten

Alles, nur Transportkosten oder nur Zölle und Steuern — exakte Kostentrennung zwischen Absender und Drittzahler.

Label-Klonen

Beim Duplizieren eines Paketlabels werden alle Drittzahler-Daten automatisch in das neue Label übertragen — kein erneutes Einrichten.

Live-Anzeige in Versandmaske

In der Versandmaske werden die aktiven Drittzahler-Daten transparent angezeigt — inkl. Kontonummer, PLZ und Land für sofortige Prüfbarkeit.

08 — Häufige Fragen

Third-Party Billing — häufige Fragen.

Der ausgewählte Carrier oder Kanal unterstützt Third-Party Billing nicht. Die Funktion steht aktuell bei UPS (direkt und über Shipcloud), FedEx und DHL Express zur Verfügung.

Wechseln Sie auf einen unterstützten Carrier — der Button erscheint dann automatisch in der unteren Buttonleiste des Mapping-Dialogs.

UPS · FedEx · DHL Express → Button sichtbar · Sendcloud / andere → kein Button

Ja — verwenden Sie im Feld „Kontonummer" einen Platzhalter, der auf ein Sage-Benutzerfeld zeigt. Garbit SHIP löst den Platzhalter beim Erstellen des Labels automatisch aus den Kundenstammdaten auf.

Festes Konto
Für alle Sendungen über diesen Carrier gilt immer dasselbe externe Konto.
Platzhalter
{Benutzerfeld.UPS_Konto} — jeder Kunde bekommt sein eigenes Konto aus den Stammdaten.
Ein Mapping für alle Kunden — Platzhalter erledigt den Rest automatisch

Die gespeicherten Drittzahler-Daten werden automatisch geleert. Es erscheint keine Fehlermeldung — die Daten werden stillschweigend nicht übergeben.

Nach dem Wechsel auf einen unterstützten Carrier müssen die Daten erneut im Mapping-Dialog eingegeben werden.

Carrier wechseln → Drittzahler-Daten neu eingeben

Ja — beim Klonen eines Paketlabels werden alle ThirdPartyBilling-Daten vollständig in das neue Label übertragen. Sie müssen die Billing-Informationen nicht erneut eingeben.

Label klonen → Drittzahler-Daten sind automatisch übernommen

Die Regel-Aktion SetzeThirdPartyBilling setzt immer den Modus „Dritter".

Für den Modus „Empfänger/Unfrei" muss dieser im Mapping-Dialog manuell auf „Empfänger" gestellt werden. Die Konfiguration gilt dann dauerhaft für diesen Carrier und Kanal — ohne weitere Regelaktionen.

Unfrei = einmalig im Mapping · Dritter = per Regel automatisierbar

Die Konfiguration wird als JSON in der GSHIP-Mapping-Tabelle gespeichert. Beim Öffnen eines Paketlabels werden alle Platzhalter gegen die aktuellen Sage-Belegdaten aufgelöst.

Speicherung
JSON in GARGSHIPMappings — pro Carrier und Kanal individuell.
Auflösung
Platzhalter werden beim Label-Öffnen gegen Sage-Belegdaten ersetzt.
Übertragung
Direkte Übergabe ans Carrier-API-Objekt (z. B. UPS billing).
09 — Live erleben

Third-Party Billing
live in Sage sehen.

In einer persönlichen Demo zeigen wir Ihnen, wie Unfrei-Lieferungen und Drittzahler-Konten in Ihrer konkreten Sage-100-Umgebung funktionieren.

  • Live-Konfiguration im Mapping-Dialog
  • Platzhalter-Demo mit echten Sage-Feldern
  • Automatisierung per Regelwerk live gezeigt
  • Ihre Fragen direkt beantwortet
Demo anfragen

Persönliche Online-Demo

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