Third-Party Billing in Garbit SHIP Solution: Versandkosten direkt dem Empfänger oder einem Drittkonto belasten — vollautomatisch aus Sage 100, ohne manuellen Eingriff.
Third-Party Billing in Garbit SHIP deckt beide klassischen Szenarien der unfreien Lieferung ab — konfigurierbar pro Carrier, pro Kunde oder vollautomatisch über das Regelwerk.
Der Empfänger der Sendung übernimmt die Versandkosten direkt beim Carrier. Sie versenden — der Carrier stellt die Rechnung an den Empfänger. Kein externes Konto erforderlich, keine zusätzliche Konfiguration.
Ein externes Carrier-Konto eines Drittunternehmens — z. B. das UPS-Konto Ihres Kunden oder einer Konzernzentrale — wird mit den Versandkosten belastet. Kontonummer, Land und PLZ werden einmalig hinterlegt oder dynamisch aus Sage-Feldern geladen.
Beim Modus „Dritter" können Sie exakt festlegen, welche Kostenarten dem externen Konto belastet werden — Transport, Zölle oder beides. Ihre eigenen Konditionen bleiben davon unberührt.
Sowohl die Transportkosten als auch sämtliche Zölle und Einfuhrsteuern werden dem Drittkonto belastet. Die einfachste und häufigste Variante für Kunden, die alle Versandkosten selbst übernehmen.
Nur die reinen Versandkosten gehen auf das Drittkonto. Zölle und Einfuhrsteuern trägt weiterhin der Absender. Sinnvoll, wenn der Dritte ein Carrier-Rabattkonto stellt, aber keine Zollkosten übernimmt.
Nur die Zölle und Einfuhrsteuern werden dem Drittkonto belastet. Die Transportkosten trägt der Absender. Typisch für internationale Konzernlieferungen, bei denen eine Landesgesellschaft die Einfuhrkosten zentral verwaltet.
Third-Party Billing ist direkt in die Carrier-Einstellungen von Garbit SHIP integriert — keine separate Software, kein zusätzlicher Workflow. Einmal konfiguriert, läuft alles automatisch.
Im Adress-Mapping den gewünschten Carrier und Kanal wählen (z. B. UPS über Shipcloud oder direkte UPS-API). Der „Drittzahler"-Button erscheint automatisch, wenn der Carrier die Funktion unterstützt.
Modus auf „Empfänger" oder „Dritter" setzen. Bei „Dritter": Kontonummer, PLZ und Land eintragen — oder Sage-Platzhalter verwenden, damit die Daten dynamisch aus dem Beleg gelesen werden.
Auftrag wie gewohnt in Sage 100 anlegen und Versand auslösen. Die hinterlegten Drittzahler-Daten werden beim Erstellen des Labels automatisch geladen und an die Carrier-API übergeben.
Der Versanddienstleister stellt die Rechnung direkt dem hinterlegten Konto. Ihre eigenen Carrier-Konditionen bleiben vollständig unberührt — keine Vermischung der Abrechnungen.
Third-Party Billing ist eine Carrier-seitige Funktion — nicht jeder Versanddienstleister stellt sie zur Verfügung. Garbit SHIP aktiviert die Option automatisch nur bei unterstützten Kombinationen.
| Carrier | Kanal / Verbindung | Third-Party Billing |
|---|---|---|
| Vollständig unterstützt | ||
| garbit Direkte API | Vollständig unterstützt | |
| garbit Direkte API | Vollständig unterstützt | |
| garbit Direkte API | Vollständig unterstützt | |
| garbit Direkte API | Abhängig vom Connector | |
| garbit Direkte API | Abhängig vom Connector | |
|
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Nicht verfügbar | |
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Nicht verfügbar |
Der „Drittzahler"-Button in der Versandmaske erscheint nur, wenn der aktuell gewählte Carrier und Kanal die Funktion unterstützen. Bei einem Wechsel auf einen nicht unterstützten Carrier werden vorhandene Daten automatisch geleert.
Kontonummer, PLZ und Land unterstützen Sage-Platzhalter — das bedeutet: Die Drittzahler-Daten werden beim Erstellen des Labels dynamisch aus dem Beleg gelesen. Ein Mapping für alle Kunden.
Für alle Sendungen über diesen Carrier gilt dasselbe externe Konto — z. B. das zentrale UPS-Konto einer Konzernzentrale, das immer die Versandkosten übernimmt.
Konfiguration im Mapping1234567890
Ergebnis
Immer dasselbe Konto wird belastet
Die Kontonummer wird aus einem Sage-Benutzerfeld oder einem Belegfeld gelesen — so hat jeder Kunde sein eigenes Drittzahler-Konto, ohne separate Konfigurationen.
Konfiguration im Mapping{Benutzerfeld.UPS_Kontonummer}
Sage-Feld im Kundenstamm
UPS_Kontonummer = 9876543210
Auch Belegdaten wie die formatierte Belegnummer können als Kontonummer übergeben werden — für Carrier, die eigene Referenznummern als Billing-Account akzeptieren.
Beispiel-Platzhalter{BelegnummerFormatiert}
Aufgelöster Wert
LF-2026-004712
Auch Land und PLZ des Drittzahler-Kontos können per Platzhalter befüllt werden — praktisch, wenn verschiedene Kundensegmente Konten in unterschiedlichen Ländern hinterlegt haben.
Platzhalter für Land{Benutzerfeld.UPS_Land}
Aufgelöster ISO-Code
US / GB / DE / CH
Third-Party Billing lässt sich über das Regelwerk von Garbit SHIP vollständig automatisieren — aktiviert bei bestimmten Kunden, Ländern oder Belegfeldern, ohne manuelle Eingabe.
Third-Party Billing in Garbit SHIP ist tief in den Versandprozess integriert — von der Konfiguration bis zur automatischen Übermittlung an die Carrier-API.
Empfänger (unfrei) oder Dritter — vollständig separate Konfigurationspfade, jeweils optimiert für den jeweiligen Anwendungsfall.
Kontonummer, PLZ und Land können aus beliebigen Sage-Belegfeldern oder Benutzerfeldern dynamisch geladen werden.
Die Aktion „SetzeThirdPartyBilling" im Regelwerk ermöglicht vollautomatisches Setzen der Billing-Daten bei definierten Bedingungen.
Alles, nur Transportkosten oder nur Zölle und Steuern — exakte Kostentrennung zwischen Absender und Drittzahler.
Beim Duplizieren eines Paketlabels werden alle Drittzahler-Daten automatisch in das neue Label übertragen — kein erneutes Einrichten.
In der Versandmaske werden die aktiven Drittzahler-Daten transparent angezeigt — inkl. Kontonummer, PLZ und Land für sofortige Prüfbarkeit.
Der ausgewählte Carrier oder Kanal unterstützt Third-Party Billing nicht. Die Funktion steht aktuell bei UPS (direkt und über Shipcloud), FedEx und DHL Express zur Verfügung.
Wechseln Sie auf einen unterstützten Carrier — der Button erscheint dann automatisch in der unteren Buttonleiste des Mapping-Dialogs.
Ja — verwenden Sie im Feld „Kontonummer" einen Platzhalter, der auf ein Sage-Benutzerfeld zeigt. Garbit SHIP löst den Platzhalter beim Erstellen des Labels automatisch aus den Kundenstammdaten auf.
Die gespeicherten Drittzahler-Daten werden automatisch geleert. Es erscheint keine Fehlermeldung — die Daten werden stillschweigend nicht übergeben.
Nach dem Wechsel auf einen unterstützten Carrier müssen die Daten erneut im Mapping-Dialog eingegeben werden.
Ja — beim Klonen eines Paketlabels werden alle ThirdPartyBilling-Daten vollständig in das neue Label übertragen. Sie müssen die Billing-Informationen nicht erneut eingeben.
Die Regel-Aktion SetzeThirdPartyBilling setzt immer den Modus „Dritter".
Für den Modus „Empfänger/Unfrei" muss dieser im Mapping-Dialog manuell auf „Empfänger" gestellt werden. Die Konfiguration gilt dann dauerhaft für diesen Carrier und Kanal — ohne weitere Regelaktionen.
Die Konfiguration wird als JSON in der GSHIP-Mapping-Tabelle gespeichert. Beim Öffnen eines Paketlabels werden alle Platzhalter gegen die aktuellen Sage-Belegdaten aufgelöst.
In einer persönlichen Demo zeigen wir Ihnen, wie Unfrei-Lieferungen und Drittzahler-Konten in Ihrer konkreten Sage-100-Umgebung funktionieren.
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