Entwickler & API

Von der Regel
bis zum .NET-Plugin.

Garbit SHIP Solution ist auf jeder Ebene programmierbar: Zuordnung per Mapping, visuelles Regelwerk ohne Code, eigene Prozesse als .NET-Plugins über die Sage-Standardschnittstelle Common Methods - und vollständige headless-Steuerung aus Sage, KI-Agenten, RPA oder Batch.

Common Methods .NET-Plugins Headless / Batch KI & RPA Multi-Station
gship-call.ps1 PowerShell
# Label aus Sage-Beleg (headless)
$g = New-Object -ComObject `
     "Garbit.SHIP.RemoteControl"

$r = $g.CreateLabel(@{
  BelegId    = 48127
  Mandant    = "100"
  PrintLabel = $true
})

if ($r.Success) {
  Write-Host "$($r.TrackingNumber)"
}
9
Eingriffspunkte (Hooks)
25+
Regel-Aktionen
10.000+
Pakete / Tag
Stationen
01 · Überblick

Von der einfachsten Sendung bis zu beliebig komplexen Prozessen.

Garbit SHIP Solution skaliert mit Ihren Anforderungen - in vier Ausbaustufen. Was die Regeln nicht abdecken, löst ein Plugin; was darüber hinausgeht, die externe Steuerung. Vom Ein-Personen-Versand bis zum hochautomatisierten Multi-Warehouse-Betrieb.

STUFE 1
Ohne Code
Zuordnung von Carrier, Service, Incoterm und Abrechnung per Mapping (Sage-Versandart / Lieferbedingung) plus visuelles Regelwerk: 9 Auslöser, 25+ Aktionen, UND/ODER, beliebig viele Regeln.
Mapping + Regeln
STUFE 2
Programmierbar
Eigene Prozesse als .NET-Plugins über die Sage-Standardschnittstelle Common Methods - 9 Eingriffspunkte, voller Zugriff auf Versand- und Sage-Daten.
Common Methods / .NET
STUFE 3
Extern & headless
Steuerung aus Sage, KI-Agenten, RPA und eigenen Tools - einzeln oder als Batch für tausende Sendungen pro Lauf, mit JSON-Rückgabe, ohne UI.
KI · RPA · Batch
STUFE 4
Verteilt / Mehrplatz
Beliebig viele eigenständige Stationen mit gemeinsamer, synchronisierter Datenbasis: alle Pakete stationsübergreifend sichtbar, kollisionsfrei, Regeln greifen überall.
Multi-Station
Direkt statt Plattform Garbit SHIP spricht direkt mit den Carrier-APIs (DHL Geschäftskundenversand, DACHSER Speditions-API) - mit eigenen Konditionen, ohne Transaktionsgebühr pro Label und ohne zwischengeschaltete Plattform. Die Lösung läuft on-premise als eigenständige Windows-App mit direkter SQL-Anbindung an Sage. Multi-Carrier-Plattformen wie Shipcloud oder Sendcloud sind optional, aber keine Voraussetzung.
02 · Common Methods

Sages Standard-Schnittstelle - vollständig implementiert.

Common Methods ist die Standard-Erweiterungsschnittstelle von Sage 100 / Office Line. Garbit SHIP implementiert sie vollständig - keine proprietäre Technologie, keine neue Sprache. Aufrufe erfolgen aus Sage-Belegen, aus Plugins oder aus externen Tools.

MethodeZweckRückgabe
CreateLabel(args)Label aus einem Sage-Beleg erzeugen (Carrier & Service via Mapping/Regeln bestimmt), optional drucken und per E-Mail versenden.Tracking, Carrier, Label (PDF/ZPL)
CancelShipment(tracking)Eine erzeugte Sendung stornieren.Success / Fehlercode
GetLabelPdf(tracking)Ein bereits erzeugtes Label erneut abrufen.Label-Datei

Methodensignaturen exemplarisch - der konkrete Funktionsumfang wird im Rahmen der Anbindung dokumentiert.

03 · Plugin-System

9 Eingriffspunkte - volle Kontrolle, ohne Kerncode anzufassen.

Plugins werden über Common Methods entwickelt und direkt im Regelwerk aufgerufen. An jedem Eingriffspunkt haben Sie vollen Zugriff auf Versand- und Sage-Daten.

01
OnStartup
Beim Programmstart - Initialisierung, Steuerungsschnittstelle, eigene Dienste.
02
OnBeforeShow
Vor Anzeige der Sendungsmaske - Carrier, Service, Absender und Verpackung vorbelegen.
03
OnAfterShow
Nach dem Aufbau der Maske - eigene Felder/Validierungen einblenden.
04
OnBeforeSend
Vor der Label-Erstellung - Gewicht/Maße berechnen, Adressen prüfen, Service erzwingen.
05
OnAfterSend
Nach der Label-Erstellung - Dokumente erzeugen, E-Mail-Inhalt füllen, Daten zurückschreiben.
06
OnBeforeSave
Vor dem Speichern in Sage - Werte ergänzen oder Speichern abbrechen.
07
OnAfterSave
Nach dem Speichern - Folgeprozesse anstoßen, Status setzen.
08
OnAfterScan
Nach einem Scan am Packtisch - Scanner-/Batch-Workflows steuern.
09
OnAfterCancel
Nach einer Stornierung - eigene Fehlerbehandlung, Eskalation, Protokollierung.
MeinVersandPlugin.cs C# / .NET
// Schematisches Plugin - Eingriff vor der Label-Erstellung
public class MeinVersandPlugin : IShipPlugin
{
  public void OnBeforeSend(ShipContext ctx)
  {
    // Voller Zugriff auf Sage- und Versanddaten
    if (ctx.Beleg.Gewicht == 0)
      ctx.Beleg.Gewicht = ctx.Artikel.Sum(a => a.Gewicht);

    // Carrier-/Serviceregel ergaenzen
    if (ctx.Empfaenger.Land == "CH")
      ctx.SetService("exporto", "DDP");
  }
}
04 · Externe Steuerung

Versand auf Zuruf - aus Sage, Skript oder KI.

Garbit SHIP startet beim Programmstart eine Steuerungsschnittstelle im Hintergrund. Externe Anwendungen lösen Aktionen aus, GSHIP führt sie aus und gibt das Ergebnis als JSON zurück - vollautomatisch, ohne UI-Interaktion.

  • Aus Sage automatisieren
    Beim Speichern eines Lieferscheins löst ein Trigger die Label-Erzeugung aus. Die Trackingnummer landet in derselben Sekunde im Beleg.
  • KI-Agenten & RPA
    Ein LLM-Agent oder RPA-Tool ruft GSHIP-Methoden auf - Label erstellen, Status abfragen, stornieren. Versand wird Teil Ihrer Automatisierungs-Pipeline.
  • WMS-, LVS- & Marktplatz-Integration
    Lagerverwaltung, Scanner-Systeme oder eigene Anwendungen steuern die Versandabwicklung - ohne das GSHIP-Frontend zu bedienen.
  • Batch-Verarbeitung
    Tausende Sendungen pro Lauf - geplant per Windows-Task, gestartet aus PowerShell oder ausgelöst von einem ERP-Endlauf. Ohne manuelle Eingriffe.
gship-call.ps1 PowerShell
# GSHIP-Steuerung aus PowerShell - Label fuer Sage-Beleg erzeugen
$gship = New-Object -ComObject "Garbit.SHIP.RemoteControl"

$result = $gship.CreateLabel(@{
  BelegId    = 48127
  Mandant    = "100"
  PrintLabel = $true
  SendMail   = $true
})

if ($result.Success) {
  Write-Host "Tracking: $($result.TrackingNumber)"
  Write-Host "Carrier:  $($result.Carrier)"
}

# Sendung stornieren
$gship.CancelShipment("00340434123456789012")
05 · Architektur

Mehrplatz-Architektur - ohne Flaschenhals.

Jede Station ist eine eigenständige Instanz und kommuniziert selbst mit dem Carrier - bei gemeinsamer, synchronisierter Datenbasis. Es gibt keinen zentralen Engpass: 10, 20 oder 1000 Stationen skalieren linear.

Sage 100 / Office Line
SQL-Datenbank
Station 1
eigenständig
Station 2 … N
synchronisiert · kollisionsfrei
DHL · DACHSER · UPS …
direkte Carrier-APIs
Gemeinsame, synchronisierte Datenbasis: alle Pakete stationsübergreifend sichtbar, keine Doppelvergaben, Regeln greifen auf jeder Station.
High-Volume ohne Limit in der App Ausgelegt für 10.000+ Pakete pro Tag über mehrere Stationen. Das einzige Limit liegt carrier-seitig: DHL begrenzt die API-Anfragen pro Minute für Standard-Geschäftskunden - ab etwa 10.000 Paketen/Tag schaltet DHL auf Antrag ein High-Volume-/Hochperformance-Konto frei. Garbit SHIP selbst hat keinen Engpass.
Schneller Druck Im Standard fordert Garbit SHIP native ZPL-Labels (statt PDF) direkt beim Carrier an und sendet sie direkt an Thermotransferdrucker (z. B. Zebra) - ohne PDF-Rendering, ohne Spooler-Verzögerung. Das Etikett ist in Sekunden am Packtisch.
06 · FAQ

Häufige Entwickler-Fragen.

Programmierbarkeit, Skalierung und Architektur - kurz beantwortet.

Kann ich eigene Versandprozesse programmieren?

Ja. Über .NET-Plugins auf Basis der Sage-Standardschnittstelle Common Methods greifen Sie an 9 Eingriffspunkten in den Versandprozess ein - mit vollem Zugriff auf Versand- und Sage-Daten. Ohne Programmierung bilden Sie Abläufe alternativ per Mapping und visuellem Regelwerk ab.

Was ist Common Methods?

Common Methods ist die Standard-Erweiterungsschnittstelle von Sage 100 / Sage Office Line. Garbit SHIP implementiert sie vollständig - es ist keine proprietäre Technologie und keine neue Sprache nötig, sondern normale Sage-/.NET-Entwicklung.

Kann eine KI oder ein RPA-Tool den Versand auslösen?

Ja. Garbit SHIP startet eine Steuerungsschnittstelle im Hintergrund. KI-Agenten, RPA-Systeme oder eigene Tools lösen Aktionen wie Label-Erstellung, Statusabfrage oder Stornierung aus - einzeln oder als Batch für tausende Sendungen pro Lauf, mit strukturierter JSON-Rückgabe und ohne UI.

Kann Garbit SHIP an mehreren Stationen oder Packplätzen gleichzeitig laufen?

Ja. Sie können beliebig viele eigenständige Stationen betreiben. Alle teilen eine gemeinsame, synchronisierte Datenbasis: Pakete sind stationsübergreifend sichtbar, es gibt keine Kollisionen (z. B. keine doppelten Sendungsnummern), und die Regeln greifen auf jeder Station identisch.

Gibt es bei hohem Volumen einen Flaschenhals? Wie steht es um DHL-API-Rate-Limits?

In Garbit SHIP selbst gibt es keinen zentralen Engpass: Jede Station kommuniziert eigenständig mit dem Carrier, die Lösung skaliert linear über 10, 20 oder 1000 Stationen. Das einzige Limit liegt carrier-seitig - DHL begrenzt die API-Anfragen pro Minute für Standard-Geschäftskunden. Ab etwa 10.000 Paketen pro Tag schaltet DHL auf Antrag ein High-Volume-/Hochperformance-Konto frei.

Welche Drucker werden unterstützt - geht ZPL/Zebra direkt?

Ja. Im Standard fordert Garbit SHIP native ZPL-Labels (statt PDF) direkt beim Carrier an und sendet sie direkt an Thermotransferdrucker wie Zebra - ohne PDF-Rendering und ohne Spooler-Verzögerung. Das Etikett ist in Sekunden am Packtisch.

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Website
www.garbit.de
ship.garbit.de
Produkt
Garbit SHIP Solution
Made in Germany